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Neues Interview - E muss operiert werden ! (Gelesen: 49 mal)
Berni
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Neues Interview - E muss operiert werden !
04.11.2003 um 16:01:12
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Laut dem neuen (von franz. auf engl. übersetztes) Interview, muss sich E einer Operation unterziehen, weil er heuer so viele Erkältungen und Probleme mit seiner Stimme hatte !  weinend  unentschlossen
http://board.souljacker.co.uk/viewtopic.php?t=128
  
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PJ
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Re: Neues Interview - E muss operiert werden !
Antwort #1 - 04.11.2003 um 18:22:19
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hmmm....immer eine knifflige sache sowas. hoffentlich geht alles gut  unentschlossen
aber es war ja nicht zu überhören...seine stimme klang schon sehr rauh teilweise und die töne waren nicht immer sehr sauber. ganz zu schwiegen von seiner kopfstimme...die ging heuer überhaupt nicht gut  Traurig
wenn ich mir zum vergleich ältere aufnahmen anhöre...da ist seine stimme konstant brilliant und sicher!
  

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ursa_minor
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Re: Neues Interview - E muss operiert werden !
Antwort #2 - 05.11.2003 um 12:33:58
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Uuuh, schauder, ist das schlecht übersetzt! Zum Teil sogar sinnentstellend. Habe den Originaltext ausfindig gemacht. Für alle, die Französisch können:

http://www.voir.ca/musique/musique.aspx?iIDArticle=28249

Für alle anderen habe ich es neu übersetzt. Hab allerdings mit der Überschrift Probleme. Eigentlich heißt "Coup de barre" so viel wie "Schlag mit der Brechstange" (oder dem Prügel o.Ä.), es kann aber wohl auch umgangssprachlich was anderes bedeuten. Ich bin mir bewusst, dass der Titel nicht zum Stil des Interviews passt, aber "Der Hammer" reflektiert sowohl dieses "barre" als auch den umgangssprachlichen Ausdruck. Für Verbesserungsvorschläge bin ich immer zu haben.

Copyright des Originaltextes: voir.ca

23 Oktober 2003

„Das ist der Hammer“
Étienne Roy

E: „Am glücklichsten macht mich, und das ganz ohne Zweifel, die Musik.“


MARK OLIVER EVERETT, alias E, Sänger der Eels, hat die Angewohnheit, dunkle und bittere Texte jeweils mit kleinen Momenten der Hoffnung zu versehen. Gott sei Dank, denn wenn man seine Alben anhört, fühlt man sich wie ein Voyeur, fast schon wie ein Psychiater, so viel erzählt er einem über sein nicht immer rosiges Leben. Jedes neue Album der Eels findet sich auf den Listen mit den Lieblingsalben der Montrealer Musikpresse wieder.


Warum kommen Sie so selten nach Montreal?

Ich weiß auch nicht, warum wir nicht öfter nach Montreal kommen. In der Vergangenheit hatten wir hier immer Spaß. Ich hab’s immer mal wieder vorgeschlagen, und letztendlich hat es dann ja geklappt. Leider schreibt man uns vor, wo wir spielen sollen. In Europa zum Beispiel wird die Band sehr gemocht, also fahren wir oft dorthin.

Die Tour hat Mitte Juni angefangen und hört Mitte November auf. Sie sind in fünf Monaten einmal um die Welt gereist! 80 Städte, 17 Länder, sind Sie nicht ein wenig müde?

Jetzt, wo ich darüber nachdenke, verstehe ich, warum ich so erschlagen bin. Es ist wirklich nicht normal, sich so zu fühlen. Ich bin in schlechter Verfassung. Wissen Sie, ich habe gesundheitliche Probleme, und es wird immer schlimmer. Auf dieser Tour habe ich es besonders gespürt, das Ganze ist wirklich nicht einfach. Ich war dieses Jahr mindestens 40 Mal erkältet. Das Resultat: Ich habe meine Stimme immer mehr verloren, und jetzt muss ich operiert werden. Sie sehen, wie viel ich dem Rock opfere!

Apropos: Sie haben erklärt, dass es Ihnen immer mehr Spaß macht, auf Tour zu gehen und zu rocken, dass es das sei, was Sie am liebsten machen. Obwohl Ihre Texte so traurig sind?

Es gibt gute und es gibt schlechte Tage, das ist sicher. Aber es fällt schwer, sich zu beschweren, wenn man die Musik spielt, die man liebt. Als wir mit dem Eels Orchestra 2000 auf Tour waren, das hat mir ganz besonders gefallen. Bei den Texten muss man differenzieren, sie sind nicht immer traurig, sie vermitteln immer auch Hoffnung. Für mich ist es sehr therapeutisch, mich an die Ereignisse zu erinnern. Alles wurde so empfunden oder so gelebt, aber manchmal steckt auch eine Figur hinter den Worten. Man muss nicht glauben, dass alle Texte autobiographisch sind. Aber es sind auch keine Scherze, ich bin trotz allem immer ehrlich.

((Beitrag zu lang, sagt das Programm. Der zweite Teil folgt im nächsten Posting.))
  
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Re: Neues Interview - E muss operiert werden !
Antwort #3 - 05.11.2003 um 12:34:55
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Wenn Sie von Agonie sprechen, ist das sehr extrem. Das Wort definiert sich so, dass man stirbt oder in den kommenden Stunden sterben wird, es verweist auch auf Untergang. Ist das Leben so schwer?

Ja, mein Leben ist manchmal sehr schwer, aber ich versuche, durch diese Zeiten durchzukommen, indem ich mich auf das konzentriere, was ich habe, nicht auf das, was ich verloren habe.

Was macht Sie glücklich?

Am glücklichsten macht mich, und das ganz ohne Zweifel, die Musik. Ich habe keine wirklichen Freunde, also ... Die Leute, die mich auf Tour begleiten, sind eher Angestellte. Ich sehe sie als meine Freunde an, aber auf gewisse Weise ist das so, als würde ich sie bezahlen, um meine Freunde zu sein. [Wenn das nicht mal eine Anspielung auf die „Affäre Butch“ ist, du Miststück! Anm. d. Übers.]


Sie haben die Musik zum Film Levity geschrieben, Sie haben eine sehr umfangreiche Website, an der Sie auch mitarbeiten, Sie schreiben viel ... Sind Sie ein Workaholic? Ist es für andere schwierig, mit Ihnen zu arbeiten?

O ja, ich arbeite viel, vielleicht zu viel, und ich verlange viel von den anderen. Deswegen habe ich den Eindruck, dass es für die Leute schwierig ist, mit mir zu arbeiten.


Was spielen Sie hauptsächlich auf Ihren Konzerten?

Wir spielen mehrere Lieder vom neuen Album, aber nicht alle. Wir wechseln ab. Sagen wir, die Hälfte der Show besteht aus Stücken von anderen Alben. Aber diese Lieder spielen wir so, als wären sie für Shootenanny! geschrieben worden. Es macht die Sache interessanter, wenn wir zum Beispiel Grace Kelly Blues so spielen, als wäre es für die aktuelle Platte geschrieben worden. Auch die neuen Lieder haben wir ein wenig modifiziert, Lone Wolf zum Beispiel hört sich ganz anders an.

Man hört, dass Sie schon ein neues Album aufgenommen haben. Sie sollen gesagt haben, es sei ein Meisterwerk.

Wir haben schon ein paar neue Songs aufgenommen, andere sind fertig zum Aufnehmen oder zur Hälfte eingespielt. Nächstes Jahr werden noch andere dazukommen. Was das Meisterwerk angeht, das war ein Journalist, der meine Ironie nicht verstanden hat. Er hat diesen Spruch an mehrere Zeitungen verkauft, und jetzt steh ich da wie ein Trottel ... Damit muss ich leben, aber ich werde mich der Herausforderung stellen. Im Prinzip versucht man ja jedes Mal, eins zu schaffen, aber wer soll das beurteilen, ob es nun DAS Meisterwerk ist oder nicht. Man muss es versuchen, aber wenn es in meinen Augen ein Meisterwerk ist, heißt das noch lange nicht, dass die anderen das auch so sehen ...
  
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Re: Neues Interview - E muss operiert werden !
Antwort #4 - 05.11.2003 um 12:46:49
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ui....da war aber jemand eifrig  Smiley  ich hab mich schon über das sonderbare englisch beim ersten link gewundert...da hast du dich gleich an deiner berufsehre gepackt gefühlt, hm?  Zwinkernd
  

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Re: Neues Interview - E muss operiert werden !
Antwort #5 - 05.11.2003 um 12:54:37
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Einmal den Text durch Bablefish zu jagen reicht nicht. Man kann sowas als Grundlage für eine Übersetzung nehmen, aber nicht als fertigen Text. Finde ich. Sorry. Ich weiß, die meisten Menschen stört sowas nicht, Hauptsache, der Inhalt kommt rüber. Aber selbst der kam nicht immer rüber. An einer Stelle steht (sinngemäß) "Es ist nicht normal, so zu riechen". Aber "sentir" heißt nicht nur riechen. "Se sentir" heißt auch "sich fühlen". Was E   meiner Meinung nach sagt, steht oben. Ich bin auch keine Übersetzerin. Wer weiß, was in meinem Text alles nicht stimmt. Aber ich bin sicher, ich bin näher dran.
  
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