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 25 kino kino (Gelesen: 7210 mal)
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Antwort #450 - 03.01.2012 um 21:41:17
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« Zuletzt geändert: 15.01.2012 um 20:06:26 von [mep] »  

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Re: kino kino
Antwort #451 - 03.01.2012 um 22:08:02
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@mep :was hab ich denn jetzt wieder verpasst ?
  

Das Schlimmste im Leben ist, es zu verpassen.
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Re: kino kino
Antwort #452 - 03.01.2012 um 23:40:54
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speedy schrieb on 03.01.2012 um 22:08:02:
@mep :was hab ich denn jetzt wieder verpasst ?


Der Titel - Link offenbart das Geheimnis...

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Re: kino kino
Antwort #453 - 04.01.2012 um 09:03:34
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was genau soll denn deine zeichenfigur darstellen? soll das struppi sein? das wär das einzige was ich mit müh und not erkennen könnte...  Zwinkernd
  

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Re: kino kino
Antwort #454 - 04.01.2012 um 19:11:24
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Quote:
was genau soll denn deine zeichenfigur darstellen? soll das struppi sein? das wär das einzige was ich mit müh und not erkennen könnte...  Zwinkernd


okokok, ihr phantasielosen Phantasten; hier nochmal zum besser sehen und würdigen:

http://www.imdb.com/title/tt0983193/board/thread/193055390?d=193069765&p=1#19306...
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Re: kino kino
Antwort #455 - 04.01.2012 um 19:30:42
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das ist schon besser, hab's erkannt.  Zwinkernd
  

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Verblendung (The Girl With The Dragon Tattoo)
Antwort #456 - 15.01.2012 um 20:29:07
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Fincher ist inzwischen einfach in einer anderen Liga angekommen, gerade auch im Vergleich zu der Qualität und der Standardisierung anderer Hollywood Filmware. Stilisierung, Kadrierung, Ökonomie der Erzählweise sind schlicht superb. Jedes einzelne Bild ist dabei immer das bestmögliche. Meisterhaft. Unerreicht. Unerreichbar. Heutzutage.

Ein sehr kalter Film. Kälter, strenger, luzider noch als selbst die literarischen Vorlagen. Ein Film über die Entmenschlichung der Professionalität und den Verlorenheiten der Berührungen. Über die Kälte in den Blicken und der Reinheit der Technik. Ein Film von und über und ganz und gar durchdrungen von:

Rooney Mara.

Trent Reznor hat dazu erneut einen kongenialen Soundtrack geschaffen.

Daher: Geld für diesen Film ausgeben! Damit Fincher auch noch die Möglichkeit erhält, die Trilogie nach seinen Vorstellungen zu vollenden...

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Antwort #457 - 15.01.2012 um 21:38:24
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Re: Verblendung (The Girl With The Dragon Tattoo)
Antwort #458 - 15.01.2012 um 22:45:11
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Quote:
Ein sehr kalter Film. Kälter, strenger, luzider noch als selbst die literarischen Vorlagen. Ein Film über die Entmenschlichung der Professionalität und den Verlorenheiten der Berührungen. Über die Kälte in den Blicken und der Reinheit der Technik. Ein Film von und über und ganz und gar durchdrungen von:

Rooney Mara.

Trent Reznor hat dazu erneut einen kongenialen Soundtrack geschaffen.

Daher: Geld für diesen Film ausgeben! Damit Fincher auch noch die Möglichkeit erhält, die Trilogie nach seinen Vorstellungen zu vollenden...


wobei man ergänzend erwähnen sollte, dass die trilogie in der schwedischen erstverfilmung schon seit 2009 vorliegt und dies die hollywood-neuverfilmung ist. ich hab von der trilogie bislang nur verblendung in der schwedischen variante gesehen und fand das recht gut. nicht überragend, aber ein solider thriller.

mal schauen, wie sich die neuverfilmung schlägt...
  

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Re: Verblendung (The Girl With The Dragon Tattoo)
Antwort #459 - 15.01.2012 um 23:21:27
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Quote:
wobei man ergänzend erwähnen sollte, dass die trilogie in der schwedischen erstverfilmung schon seit 2009 vorliegt und dies die hollywood-neuverfilmung ist...


Nein, eine Hollywood Neuverfilmung ist das nicht.

Das ist ein David Fincher Film. Es gibt keinerlei Glättungen des Materials; es gibt keine Aussparungen. Und alle Darsteller liefern herausragende Leistungen ab; sind daher auch wesentlich näher am Grundtenor des Originaltextes, als es die schwedischen Versionen waren. Und Rooney Mara ist atemberaubend...

Bei Theaterinszenierungen wird ja auch nicht ständig und explizit darauf hingewiesen, es hätte doch tatsächlich auch schon mal jemand anderes Faust inszeniert. Warum sollte man das denn dann ausgerechnet bei Filmen immer zu tun ?

Die Erstverfilmungen sind ausserdem auch inzwischen bereits dort angekommen, wo sie filmisch schlicht hingehören. Ins Krimiabendprogramm des ZDF (Montag 22.15)...

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Re: kino kino
Antwort #460 - 15.01.2012 um 23:27:24
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Re: kino kino
Antwort #461 - 15.01.2012 um 23:49:20
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nö, bislang nicht.

was spricht gegen den begriff neuverfilmung? es gibt eine erste verfilmung, david fincher wird diese neben den romanen kennen und gesehen haben, unabhängig inwieweit er sich nun davon für seinen eigenen film hat inspirieren lassen. der terminus 'neuverfilmung' ist ja keine herabwürdigung des films (viele zweit-, drittverfilmungen sind ja bekanntlich besser als die erste) an sich sondern nur begriff, der absolut üblich ist. warum also nicht hier?

auch beim theater spricht man analog von neuinszenierung und es wird durchaus auf andere, vorherige inszenierungen hingewiesen und verglichen.

nun, ich werd mir mein eigenes urteil bilden. der spiegel war heut nicht so begeistert, auch wenn ich den artikel nicht sonderlich gut fand. mal sehen.  Zwinkernd
  

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Re: kino kino
Antwort #462 - 16.01.2012 um 00:11:00
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Der Spiegel ist nicht so begeistert, weil er gar nicht versteht, was Fincher da eigentlich abgeliefert hat...

Kurz zum Begriff Neuverfilmung oder Hollywood-Remake; das wird ja dann doch meist eher wertend verwendet. Und zudem im allgemeinen auch eher negativ. Gar nicht jetzt unbedingt von dir. Aber in jeder Rezension, die ich bislang dazu gelesen habe, wird das explizit herausgestellt. Für mich ist das in diesem Fall eine schlicht zu vernachlässigende Randnotiz, eigentlich. Zudem ist Fincher in seiner Handschrift und Stilform so originär, dass man ihm mit dieser begrifflichen Einordnung einfach nicht gerecht werden kann. Fincher hat den Roman verfilmt. Er hat nicht den ersten Film neuverfilmt...

Daher auch meine Frage, ob du den Roman gelesen hast. Es wird, glaube ich, schwierig zu sehen, wie gut dieser Film eigentlich ist, ohne den Text selbst zu kennen. Weil es im Roman auch nicht zuvorderst um den Kriminalfall selbst, sondern vielmehr um Lisbeth Salander und ihre Schicksalsgeschichtenpersönlichkeit geht. Die verschiedenen Titelgebungen sind da auch sehr aufschlussreich: Män som hatar kvinnor (etwa „Männer, die Frauen hassen“); The Girl With The Dragon Tattoo; Verblendung...

Fincher hat seine einstigen Manierismen vollständig zurückgefahren und erzählt ökonomisch brillant, verdichtet und vollkommen konzentriert. Das sind Filme (neben The Social Network), die einfach handwerklich nicht besser zu erstellen sind. Allenfalls anders. Schlicht und kurz gesagt: Das sind Klassiker. In einer Zeit, in der es solche Filme eigentlich gar nicht mehr geben dürfte, sondern nur noch Blockbuster...

Der Spiegel und die FAS und hier und da und dort setzen daran dann immer schön das Gleiche aus: Der Film sollte anders sein, als er eben ist. Er sollte klüger sein. Oder emotionaler. Oder dies oder jenes. Dabei betrachten sie dann aber einfach nicht, dass der Film all dies ganz bewusst gar nicht sein möchte. Er ist in seiner selbstgewählten Form monolithisch.

Das ist eine Literaturverfilmung. Und Fincher ist diesen Weg bis zum Endpunkt gegangen. Das Buch kann man nicht besser, originalgetreuer oder filmischer umsetzen. Dadurch hat der Film aber auch eine seltsame Dramaturgie; letztlich wird man diesen Punkt aber auch erst richtig einschätzen können, wenn Fincher die beiden anderen Teile auch ähnlich wird umsetzen können und man dann die Trilogie als ganzes Werk betrachtet...

PS.: Schon die Titelsequenz ist besser, als alle Filme des vergangenen Jahres zusammengenommen...
  

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Re: kino kino
Antwort #463 - 16.01.2012 um 00:30:57
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Meine obige Replik habe ich übrigens augurisch verfasst, noch bevor ich mir den Spiegeltext überhaupt selbst durchgelesen hatte; du siehst, man muss den Spiegel inzwischen schon gar nicht mehr lesen, um ihn trotzdem zu kennen... Zwinkernd

Jetzt hab´ ich die Lektüre aber nachgeholt. "Doch große Filme entstehen meist dann, wenn ein Filmemacher eine Vorlage nimmt (...) und daraus etwas völlig Neues formt. David Fincher, Regisseur von "Verblendung", hat das selbst so gemacht, als er vor rund vier Jahren F. Scott Fitzgeralds Kurzgeschichte "Der seltsame Fall des Benjamin Button" verfilmte." Damit wird der schlechteste Fincher Film aller Zeiten zum Beweismittel der kruden These des Autoren, möglichst viele Veränderungen würden die Qualität einer Literaturverfilmung steigern. Wie seltsam ist das denn nun ?

Sehr seltsam ist das. Man muss doch keine Literaturverfilmung anstreben, wenn man eigentlich etwas ganz anderes verfilmen möchte. Fincher hat die perfekten Bilder für die Vorgaben des Textes gefunden. Und das ist eine große Kunst!

Wenn er die vom Spiegelmenschen geforderten Straffungen und ´Verbesserungen´ und Angleichungen tatsächlich durchgeführt hätte, was wäre denn dann dabei bitteschön letztlich herausgekommen ? Eine Hollywood Thrillerverfilmung nach dem Reissbrett gefertigt; dann wäre Lisbeth tatsächlich sklavisch innerhalb der ersten 15 Minuten aufgetaucht, es gäbe Plotpoint One/Two/Three, einen klaren Antagonisten und eine straffere Erzählweise. Dann wäre es aber keine Stieg Larsson Verfilmung. Und erst recht kein David Fincher Film...
  

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Re: kino kino
Antwort #464 - 16.01.2012 um 00:54:10
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Quote:
nun, ich werd mir mein eigenes urteil bilden.


Tipp: Achte darauf, dass du den Film nicht in einem Kino siehst, das Pausen einzulegen für inzwischen vollkommen unabänderlich ansieht! Hatte mich heute aus schnöden pekuniären Gründen für das Erlanger Cinestar entschieden; die haben doch tatsächlich eine Pause mitten im Film gefahren! Wie schrecklich ist das denn bitte! Bei einem 155 Minutenfilm. Vollkommen bizarr. Und das in der 13.55 Vorstellung; online ist von der Pause rein gar nichts zu sehen. Wollte mich schon wutschnaubend beschweren; im dort ausliegenden Wochenflyer ist aber ein kleines P für Pause bei dem Film angegeben! So ein XX...

Die machen sogar im neuen Sherlock Holmes (128 Minuten) in Erlangen eine Pause! In Bamberg hab´ ich ihn auch im dortigen Cinestar gesehen; ohne Pause...

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